Wie ich meinen Horizont erweitere

von Maria Gerecke

In meinen Augen ist der schlimmste Feind eines Autors Routine. Das ist sowohl auf den Inhalt, als auch auf den Schreibprozess bezogen. Wenn sich Routine einstellt, dann ist kein Platz mehr für neue Ideen, Experimente oder ausschweifende Kreativität. Auf meiner monatlichen To-Do-Liste stehen deshalb unter anderem folgende Dinge:

 

·         einen neuen Menschen kennenlernen

·         Klassiker lesen

·         modernes Buch lesen

·         Theater / Ausstellung besuchen

 

Auf diese Art versorge ich mich selbst mit immer neuen Eindrücken und Empfindungen, die in meinen Texten verarbeitet werden können.

Selbst bei vielgelesenen Autoren sind in verschiedenen Büchern Abschnitte zu finden, die sich Wort für Wort gleichen. Ein solches Copy&Paste -Verfahren wirkt bei wiederholtem Gebrauch sehr leidenschaftslos, egal wie gut die betreffende Textstelle sein mag.

 

All das ist nicht allein ein Problem der Literatur, sondern erstreckt sich über alle Lebensbereiche. Nach einer gewissen Zeit der Einarbeitung stellt sich Routine ein und die Fähigkeit, über den Tellerrand hinweg zu schauen, geht verloren.

Mein Tipp: Neugierig bleiben! Der Hunger nach neuen Dingen und neuem Wissen hält nicht nur den Geist beweglich, sondern treibt auch dazu an, selbst etwas Neues zu erschaffen.

 

 

 

 

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