Wie meine Figuren entstehen

von Maria Gerecke

In meiner Schreibtischschublade liegt ein Stick, der mit „Akten“ beschriftet ist und auf dem sich, alphabetisch nach Namen geordnet, eine bunte Mischung Charakterbögen befinden. Einige dieser Charaktere sind bereits entstehenden Büchern zugeordnet, andere warten noch darauf, in einer Geschichte zum Leben erweckt zu werden. Ich habe mir dafür eine Tabellenvorlage mit den für mich relevanten Merkmalen erstellt, die nur noch ausgefüllt werden muss.

 

Die Inspiration für neue Figuren kann von überall kommen, aber das Schema ist immer gleich. Es beginnt mit einem besonderen Merkmal, das mir bei einer realen Person auffällt. Das kann zum Beispiel ein sehr ansteckendes Lachen, ein außergewöhnliches Hobby, eine sonderbare Marotte oder ein ausgefallenes Tattoo sein. Dieses Merkmal wird dann als erstes in die Tabelle eingetragen und findet sich meistens auch im Namen der Figur wieder – mal mehr, mal weniger augenfällig.

 

 

Und so sieht das aus!

 

 

 

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