Was mir schwer fällt und was ich dagegen tue

von Maria Gerecke

Für mich ist es am Schwersten, Dialoge zu schreiben. Während bei Landschaftsbeschreibungen oder ausschmückenden Details meine Fantasie gar nicht genug arbeiten kann, ist sie beim Schreiben von Dialogen, die möglichst natürlich wirken sollen, eher ein Hindernis. Bei diesem Problem ist es praktisch, Gespräche mit dem Handy aufzunehmen, sich die Dialoge später anzuhören und aufzuschreiben. Ich lege gerne bei Familienfeiern ein kleines Aufnahmegerät mitten auf den Tisch und nehme eine halbe Stunde lang auf. Dann reden zwar viele Menschen auf einmal, aber es zeigt auch auf, wie sie sich gegenseitig unterbrechen oder aufeinander eingehen.

Es gibt zahlreiche kostenlose Schreibkurse oder Schreibwerkstätten von Bibliotheken oder unabhängigen Buchhandlungen, in denen man vor allem ein ehrliches Feedback bekommt und sich mit anderen Autoren austauschen kann. Es ist auch tatsächlich sehr hilfreich, viel zu lesen, um das eigene Repertoire zu erweitern.

 

Tipp: Die Einschätzung von „Gut“ oder „Schlecht“ ist bei selbstverfasster Literatur nicht unbedingt objektiv. Also auch wenn Kritik manchmal weh tut, ist das Ergebnis nach einem konstruktiven Feedback am Ende wirklich besser.

 

 

 

zurück

vorheriger Text

nächster Text