Woher und wohin mit den Ideen?

von Maria Gerecke

Die besten Ideen habe ich oft in den ungünstigsten Momenten. Zum Beispiel abends in der Straßenbahn, wenn mein Handyakku schon leer und kein Stift zur Hand ist. Eins meiner Gedichte ist während einer Chemieklausur entstanden, als die meisten Aufgaben schon erledigt und noch etwas Zeit übrig war.

Ich habe mir abgewöhnt, meine Ideen sofort zwanghaft aufzuschreiben. Denn wenn der Gedanke gut ist, dann werde ich mich auch später noch an ihn erinnern. Es ist auch manchmal ratsam, selbst bei mehrfachem Anlauf fruchtlose Ideen wieder zu verwerfen.

Wenn ich Kurzgeschichten oder Gedichte schreibe, passiert das Aufschreiben meistens in einem Rutsch. Bei längeren Geschichten ist es allerdings sehr hilfreich, sich einen roten Faden zurecht zu legen. In Word nutze ich dafür die Überschriften-Funktion, sodass ich nach Belieben die einzelnen Kapitel ein- und ausklappen kann, um die Übersicht zu behalten.

Seit einigen Jahren führe ich außerdem mehr oder weniger regelmäßig ein Traumtagebuch. Das ist nicht nur praktisch und interessant, was das eigene Unterbewusstsein betrifft, sondern hilft morgens auch beim Wachwerden!