Phillip Helmke:
Lineare Progression?

“Von vereinzelter politischer Satire zum transtextuellen Phänomen. Ein Strukturmodell zur Modifikation des Satirebegriffs am Beispiel des Erdogan-Diskurses”

Phillip Helmke: Lineare Progression, von vereinzelter politischer Satire zum transtextuellen Phänomen, Wissenschaft, scius-Verlag

Klappentext:

Durch die im Jahre 2016 entfachte Debatte um die Möglichkeiten und Grenzen von Satire, an der die Satiriker der Formate NeoMagazinRoyale und Extra3 maßgeblich beteiligt waren, wurden nach außen- und innenpolitischem Druck zensorische Maßnahmen von der deutschen Justiz unternommen. Die Rede ist von Böhmermanns Schmähkritik, die in Teilen juristisch verboten wurde. 
Dass Satire jedoch ein Phänomen ist, welches besonders in medialen Kontexten durchaus über Textgrenzen hinaus betrachtet werden kann oder gar muss, versucht dieses Buch aufzuzeigen. Das entworfene Strukturmodell bietet eine Alternative zur Einordnung von Satire als Gegenentwurf zur teils naiv und gedankenlos geführten Diskussion um den Satirebegriff, dessen Vielgestaltigkeit vielmehr mit einer innovativen und – für mediale Bedingungen angemessenen – Betrachtung begegnet werden muss. 
Dieser Vorschlag soll theoriegeleitet an dem genannten Diskurs skizziert werden, mit dem Hinweis, in vergleichbaren Fällen auf einen Satirebegriff zu rekurrieren, welcher der Komplexität von satirischen Prozessen, medialen Rahmenbedingungen und rezeptionsästhetischen Vorgängen gerecht wird.

Preis: 6,99€
ISBN: 9783946331353

“Lineare Progression?” bei Amazon bestellen
“Lineare Progression?” bei BoD bestellen